Zu Jahresbeginn gründete sich „Heessen Marketing“, um den Stadtteil zu beleben. Schnell rückte der schwächelnde Wochenmarkt in den Fokus. Ziel: mehr Stände, mehr Besucher, mehr Aufenthaltsqualität.
Die Gruppe schlägt vor, den Markt aus dem Parkplatzbereich in die autofreie Zone zu verlegen, diese zu vergrößern und eine klare Sichtachse zum Amtshaus zu schaffen. So soll Platz für feste Sitzmöbel, Nähe zur Gastronomie und kleine Veranstaltungen entstehen. Der Wegfall der Umfahrungsspur würde vier Stellplätze kosten, gleichzeitig aber an Markttagen rund 40 zusätzliche Parkplätze freimachen, weil Händlerflächen entfallen.
Der Vorschlag bleibt bewusst kostenschonend und baut auf der bestehenden Gestaltung auf. Kleinere Optimierungen wie das Versetzen wenig genutzter Fahrradbügel sind angedacht. Allerdings ist unklar, ob Eingriffe in den geförderten, erst 2021 umgebauten Platz überhaupt möglich sind. Auch Details wie ein neuer Zebrastreifen oder zusätzliche Bäume sind rechtlich bzw. organisatorisch zu prüfen.
„Heessen Marketing“ versteht den Entwurf als Diskussionsimpuls. Bürger können ihre Ideen im Ladenlokal von REIMEDIA einreichen; später soll es ein öffentliche Veranstaltungen geben. Die Initiative ist ein loses Netzwerk aus Geschäftsleuten, Vereinen und Organisationen, das sich monatlich trifft und den Wochenmarkt als erstes großes Projekt definiert hat.
Das Foto visualisiert die aktuelle Idee und dienst als Inspiration für weitere Anmerkungen und Ideen.


